Ho‘ oponopono – Ein heilsames Vergebungsritual
Lieber Wegbegleiter, liebe Wegbegleiterin
DU liebenswerter Mensch,
Vermutlich hast auch du dich schon in deinem Leben gefragt, was es bedeutet, mit dir selbst, mit anderen Menschen und mit dem Leben im Reinen und in Harmonie zu sein?
Wie formulierst du dir diese Fragestellungen und wie findest du Antworten darauf?
Auf meinem Lebensweg ist mir immer wieder das Vergebungsritual „Ho‘ oponopono“ begegnet, welches in der Tradition der hawaiianischen Kultur sehr tief verankert ist – und ich habe immer wieder verschiedene Ansätze versucht, dieses Ritual zu erleben und zu praktizieren.
Was beinhaltet dieses Hawaiianische Vergebungsritual?
In der hawaiianischen Kultur ist ein tiefgreifender Grundsatz für ein positives und gesundes Leben, dass wir immer wieder verzeihen und loslassen können, um in bewusster Selbstverantwortung ein erfüllendes Leben selbst zu erschaffen.
Wir Menschen erleben im Leben verschiedene, z.T. auch grenzüberschreitende Verletzungen, die wir wegen anderen Menschen oder Situationen selbst erfahren haben – oder die wir selbst in anderen Mitmenschen oder Situationen ausgelöst und hinterlassen haben – sei es bewusst oder unbewusst.
Das Vergebungsritual ermöglicht dir, dich mental, seelisch und auf der Herzensebene von unverziehenenen und unverarbeiteten Lebenssituationen, Begegnungen oder Konflikten, die schmerzhaft waren, zu befreien, zu reinigen und deinen inneren Frieden zu finden.
Manchmal hinterlassen die unverziehenen oder unversöhnten Erfahrungen auch eine festgefahrene Manifestation auf körperlicher Ebene.
In der hawaiianischen Auffassung ist der bewusste und achtsame Weg der Vergebung die eigene bewusste Verbindung und die Fähigkeit zur REUE, des ERKENNENS und des VERZEIHENS – uns selbst und anderen gegenüber.
Und wir üben uns in der Fähigkeit, die LIEBE FÜR UNS SELBST UND ANDERE bewusst im Leben zu erfahren und die schmerzhaften Erfahrungen auf eine heilsame Weise zu integrieren.
Jeder Konfikt mit uns selbst oder mit anderen Menschen in unserem Umfeld kann uns auch ein Lehrer sein, wenn wir dies so annehmen möchten. Meistens ist es ja nicht so, dass der andere Mensch uns etwas Böses wollte – wir erfahren, dass wir selber unsere eigenen Anteile darin haben und somit unsere eigene Verantwortung dafür übernehmen können und auch sollen.
Wir selbst oder das Gegenüber hat in dem Moment vermutlich einfach nach seinem besten Wissen und mit den möglichen und vorhandenen Ressourcen agiert – auch wenn dabei eine Verletzung entstanden ist. Dies zu erkennen, ist der erste Schritt zur Heilung und zur Versöhnung.
Dafür können wir uns innerlich bei uns selbst und beim Gegenüber in DEMUT und DANKBARKEIT begeben und um VERZEIHUNG bitten.
Die Auflösung und die Heilung eines Konfliktes oder einer Verletzung, die wir jemandem zugeführt haben, oder die uns selbst widerfahren ist, bedeutet, in die Liebe zu kommen und unser Herz zu öffnen.
Die vier grundlegenden Sätze des hawaiianischen Vergebungsrituals sind ganz einfach verständlich und dabei aber auch sehr tiefgreifend in ihrer Wirkung.
Du kannst dir vornehmen, dich gedanklich und gefühlt mit einem Thema zu verbinden, welches du gerne in deiner Vergebung integrieren möchtest. Du kannst dich so oft du möchtest auf meditative Weise mit den 4 Sätzen verbinden.
💕 ES TUT MIR LEID
🦋 BITTE VERZEIH MIR
🙏 ICH DANKE DIR (oder auch ICH FÜHLE MICH DANKBAR)
❤️ ICH LIEBE DICH (oder auch ICH LIEBE MICH SELBST)
Vielleicht magst du diese Sätze immer mal wieder bewusst in deine meditative Praxis herbeiholen und gedanklich oder auch laut aufsagen – und schau, wo in deinem Leben, Versöhnung und eine liebevolle Herzverbindung möglich werden kann.
Hier eine Inspiration zum Thema Ho’oponopono und wie es praktiziert werden kann (Werbung am Anfang überspringen)
Gestalte dein befreites und offenherziges Leben selbst.
🌺 Ein herzliches Aloha von Janine, Gisela und dem gesamten Lomibodywork Team 🦋



